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Waldnutzung

Unter den Bereich der in der Oberförsterei Lipinki geführten nachhaltigen Forstwirtschaft fällt neben den Maßnahmen zum Schutz und Erweiterung der Waldbestände auch die Waldnutzung. Dieser Teil umfasst sowohl alle mit der Gewinnung des Rohholzes zusammenhängenden Arbeiten (geschätzte Mengen und Sortimente, Holzeinschlag, Holzrückung und dessen Abtransport aus dem Wald), als auch die Entnahme von nicht hölzernen Nutzmaterialien - Weihnachtsbäumen, Grünes.

Die Wälder der Oberförsterei Lipinki, welche als die Hauptquelle des Rohholzes für die industrielle Herstellung gelten, haben die Fläche von fast 13 Tsd. Ha, und das Gewinnungsniveau vom Holz beträgt 90 Tsd. m3 Derbholz pro Jahr.

Die in der Oberförsterei gewonnene Hauptsortimente: großdimensioniertes Rohholz (getrocknetes Gut für die Sägemühlen), mittelgroßes Rohholz (Papierholz), kleines Rohholz (Schwachholz) und Brennholz, das auch durch die Interessierten für eigenen Bedarf an den durch die Oberförsterei gezeigten Stellen gewonnen werden kann.

Die Menge des gewonnenen Holzes hängt von dem jährlich Hauptholzschlag und den Arbeiten vor dem Holzschlag ab. Aus der Nutzung vor dem Holzeinschlag wurden 2013 in der Oberförsterei Lipinki über 50 Tsd. m3, und in den Wäldern für den Hauptholzeinschlag – ca. 44,5 Tsd. m3 Holz gewonnen. Bei dem meisten gewonnenen Holz handelt es sich um das Nadelholz aus den Kiefern und Fichten und das Holz der Laubbäume, zu denen am häufigsten Birken, Eichen und Zitterpappeln gehören.

Die zu gewonnenen Rohholzmengen werden im Waldeinrichtungsplan festgelegt. Foto: Rafał Michalewski

Außer der im Rahmen der Waldnutzung realisierten Gewinnung von Rohholz wird auch eine Nebennutzung betrieben. Hierzu gehören u.a. der jährliche Einschlag und Verkauf von Weihnachtsbäumen und grünen Zweigen und beim Interesse seitens der pharmazeutischen Unternehmen - das Sammeln der Borke aus dem Waldstrauch - dem Faulstrauch.