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Waldschutz

Die Kenntnis der natürlichen Prozesse und die Kontrolle des Zustandes der Waldumwelt erlauben den Förstern möglichst früh die Gefährdungen zu erkennen, die den Waldzustand negativ beeinträchtigen können. Jedes Jahr treffen sie Maßnahmen, welche die Lebensdauer des Waldes und seine natürliche Beständigkeit gegen schädliche Faktoren erhöhen sollen.

Gefährdungen seitens der Insekten und Säugetiere

Die überwiegende Baumart in der Oberförsterei Lipinki ist Kiefer - somit ist sie auch am meisten den negativen Einflüssen der Waldschädlinge ausgesetzt. Es handelt sich hier insbesondere um die Insekten: Nonne, Kiefernspinner oder Kieferneule. Um den Massenangriffen dieser Arten vorzubeugen, werden verschiedene Prognosen vorgenommen und wenn das Problem bereits sichtbar ist – werden Schutzmittel aus der Luft gestreut und gesprüht.

Eine große Rolle spielen auch die von manchen in den Wäldern der Oberförsterei lebenden Gattungen von Säugetieren, u.a. den Hirschen und Rehen verursachten Schäden. Diese Schäden bestehen in dem Benagen der Sprossen von jungen Bäumen, die ihre richtige Entwicklung verhindern. Um dies vorzubeugen schützen die Förster die Waldbauten durch eine teilweise Abzäunung.

Schäden durch Menschen

Die Wälder der Oberförsterei Lipinki gehören zu der I. Kategorie der Brandgefährdung. Zu den Bränden kommt am häufigsten infolge einer Brandstiftung, der Unvorsichtigkeit der sich im Wald aufhaltenden Personen oder im kleineren Ausmaß durch die Übergreifen von Feuer aus den nicht bewaldeten Gebieten.

Die häufigste Ursache der Waldbrände ist die Brandstiftung. Foto: Evgeny Dubinchuk/Fotolia

In der Zeit der größten Brandgefährdung, also vom März bis zum Ende September, werden Beobachtungen der Waldgebiete geführt, um die Brände möglichst schnell aufzudecken. Die Überwachung erfolgt in Anlehnung an 4 Aussichtstürme und mehrere Patrouillen vor Ort. Für die Informations- und Bildungszwecke werden verschiedene Aktionen geführt und u.a.: Vorträge der Förster in den Schulen über die Brandgefährdung und -folgen, es werden die Flugblätter und Poster verteilt, Informationstafeln an den öffentlichen Straßen am Waldrand untergebracht.